NAOS

NAOS

Einfamilienhaus NAOS: mit ruhiger, geschichteter Architektur

In einem ruhigen, von Wohnbauten geprägten Hangquartier entwickelt sich die Architektur von NAOS aus einem klar geschichteten Baukörper, der Sockel, Wohnebene und Obergeschoss durch vertikale Steinelemente miteinander verbindet.

Ein Name aus der Tempelarchitektur

Einfamilienhaus | Lage: ruhige, erhöhte Hanglage mit Weitblick | Wohnfläche: 353 m² | Volumen: 2'120 m³ | Zimmer: 8.5 Zimmer | Bauweise: Massivbau

Naos bezeichnete im griechischen Tempel den innersten, geschützten Raum, umschlossen von einem Kranz aus Säulen und getragen von einem gestuften Sockel. Zwei Gedanken dieser klassischen Ordnung kehren im Haus wieder: ein Sockelgeschoss, das sich in einem zurückhaltenden Ton zurücknimmt, und vertikale Steinelemente, die wie ein Säulentakt die Geschosse optisch verbinden. Um diese Ordnung entwickelt sich ein offenes, zeitgemässes Wohnen.

Zwischen Zufahrt und Weitblick

Das Grundstück liegt in einem ruhigen, von freistehenden Wohnbauten geprägten Quartier in ausgeprägter Hanglage. Zur Strasse zeigt sich NAOS zurückhaltend: Garage und Nebenräume liegen direkt auf Strassenniveau, während eine Aussentreppe entlang der Böschung zum eigentlichen Eingang eine Ebene höher führt. Dort öffnet sich das Haus zur Gartenseite: Eine grosszügige Terrasse mit Pool nimmt das abfallende Gelände auf und gibt den Blick über das Tal frei, der dem Wohnbereich seine Weite gibt.

Ein Geschoss für das Wohnen

Im Erdgeschoss organisiert sich das Wohnen um einen offenen Bereich aus Kochen, Essen und Wohnen, der sich über die gesamte Gartenseite zieht und sich über zwei gedeckte Sitzplätze zur Terrasse hin fortsetzt. Büro und Gästezimmer liegen zur Strasse hin, während sich Eltern-, Ankleide- und Badbereich mit einer kleinen Sauna als eigener, ruhiger Rückzugsort ausbilden. Im Obergeschoss gruppieren sich vier Zimmer und eine Galerie um den offenen Luftraum über dem Wohnbereich, im Untergeschoss ergänzen Garage, Fitnessraum und Kellerräume das Haus.

Naturstein als vertikaler Akzent

Ein Pfeiler aus grob gespaltenem Naturstein markiert den Eingang und zieht sich über beide Wohngeschosse, im Innern nimmt der steinerne Kern um den Kamin dieses Thema auf und begleitet den offenen Luftraum zwischen Erd- und Obergeschoss. Das Sockelgeschoss bleibt in einem dunklen, zurückhaltenden Ton, damit die hellen Putzflächen darüber als durchgehende horizontale Fläche wirken. Gestufte Stützmauern aus demselben Stein führen das Material bis in den terrassierten Garten weiter und binden das Haus an den Hang.

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